2002: Teststation Høvsøre nimmt den Betrieb auf
Die Einrichtung der Teststation für Windkraftanlagen in Høvsøre besteht aus mehreren Elementen, die optimale Bedingungen für Prototyp-Windkraftanlagen und Forschung gewährleisten sollen. Einige dieser Elemente sind:
- Fünf Standorte für Prototyp-Windkraftanlagen mit einer maximalen Gesamthöhe von 165 m.
- Ein Messmast westlich jedes Standorts, der meteorologische Daten erfasst.
- Ein meteorologischer Mast südlich der Windkraftreihe, der kontinuierlich atmosphärische Parameter wie Windgeschwindigkeit in verschiedenen Höhen sowie Temperatur, Druck und Luftfeuchtigkeit misst.
- Zwei Lichtmasten mit einer Höhe von 165 m östlich der Windkraftreihe, die die Teststation für den Flugverkehr markieren.
- Eine gesamte elektrische Kapazität von 15 MW für die gesamte Teststation.
Ein Testplatz besteht aus:
Einem Kiesbereich, auf dem die Prototyp-Windkraftanlage aufgestellt ist. Der Standort ist so gestaltet, dass die Kräne, die zum Aufbau der Windkraftanlage verwendet werden, innerhalb des Platzes stehen können. Es ist möglich, Teile der Windkraftanlage vor dem Aufrichten zusammenzubauen.
Einem Schuppen, in dem die Prototyp-Windkraftanlage an das Stromnetz angeschlossen werden kann.
Einem Messmast westlich der Prototyp-Windkraftanlage. Die Höhe und Position des Mastes werden an die jeweilige Windkraftanlage angepasst. Der Abstand zwischen der Windkraftanlage und dem Messmast wird durch den Rotordurchmesser der Anlage bestimmt. Der optimale Abstand beträgt das 2,5-fache des Rotordurchmessers. Wenn der Rotordurchmesser 100 m beträgt, sollte der Abstand zwischen der Windkraftanlage und dem Messmast idealerweise 250 m betragen.